Ich dachte, ich erkläre mal 'kurz' wieso meine Blogadresse 'perksfection' heißt. Ist dann doch irgendwie etwas lang geworden, der Text...
Perksfection ist eine Mischung aus 'Perfection' & 'Perks' (surprise, surprise), wobei 'Perks' für das Buch/den Film 'The Perks Of Being AWallflower' steht und mein Name folglich implizieren soll, dass ich diese ziemlich perfekt finde.
Ganz kurz zusammengefasst, geht es um Charlie, einen Jungen mit psychischen Problemen in den 80ern, der auf die High School kommt & dort neue FreundInnen kennen lernt. Hört sich ziemlich flach an, ist aber alles andere als das. Doch ich werde mich jetzt weniger auf den Inhalt, sondern mehr darauf, wie ich persönlich zu Perks gekommen bin, konzentrieren.
Angefangen hat das alles genau genommen in der zweiten Klasse. Da habe ich nämlich so langsam angefangen das Potter-Universum für mich zu entdecken. & als dann der letzte Harry Potter Film 2011 rauskam (ja, das ist schon so lange her) war ich begeisterter Potterhead, kannte die Bücher halb auswendig & startete eine alljährliche Potter-Marathon Tradition (aber dazu wann anders mehr, Harry Potter braucht seinen eigenen Post).
Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich zu diesem Zeitpunkt selbstverständlich auch zu einem fanatischen Emma Watson Fan geworden bin & somit sind wir wieder bei Perks. Ich bin so froh, dass Emma Watson in dem Film mitspielt, ansonsten wäre Perks wahrscheinlich komplett an mir vorbei gegangen. Das war nämlich ihr erster großer Film nach der Harry Potter Reihe (glaube ich zumindest, 2012 war das) & da musste ich dann natürlich rein. Eine Buchverfilmung hatte ich vorher noch nie geguckt, ohne vorher das Buch gelesen zu haben, das war also ein Novum für mich.
Da der Film in meinem örtlichen Mainstream Kino leider nicht lief, habe ich mir einfach meine zwei allerliebsten Fangirls von meiner Schule geschnappt & bin ins nächstbeste Kino in der Region gefahren.
Was ich zuvor von den Harry Potter Verfilmungen gelernt hatte war, dass mensch die Magie (nicht nur im wortwörtlichen, sondern auch im literarischen Sinne) die in den Büchern steckt nur teilweise in den Filmen rüber bringen kann & das sie eine schöne Ergänzung sind, aber mehr eben auch nicht. Deswegen tun mir Leute, die nur die Filme geguckt haben, auch so leid. Das ist so, als würde sich jemand eine Schallplatte kaufen, sagen wir Pink Floyd - The Dark Side of the Moon und die würde er_sie sich dann ins Regal stellen und bewundern, aber eben nicht anhören. Mit entsprechenden Erwartungen bin ich dann auch in den Film gegangen.
Und dann kam Charlie. Dieser wundervolle, junge Mensch, der unsere verrückte Welt auf eine Weise sah, die mich unglaublich faszinierte - & es bis heute tut. Wie er sein Umfeld beschreibt, nüchtern & ohne zu übertreiben oder sich & andere Menschen in ein bestimmtes Licht rücken zu wollen. & gerade deswegen ist das, was er sagt/schreibt manchmal so zutreffend & wahr, dass es schon fast wehtut. Ich hatte mich kaum in meinen Kinosessel gesetzt & schon hatte ich Charlie in mein Herz geschlossen.
Ich weiß noch, dass es einige Minuten dauerte, bis Emma Watson aka Sam ihren ersten Auftritt hatte. Charlie war gerade auf einem Football Spiel der Highschool & dann kam Sam ins Bild & beschwerte sich über den Zustand der dortigen Toiletten. & das machte mich so froh. Emma Watson war wieder da. Sie machte weiter, sie spielte weiter. Sie tat das, was ihr Spaß machte, was sie so unglaublich gut konnte. & sie war dabei so wunderschön. Das hört sich zwar komisch an, aber ich weiß noch wie unglaublich glücklich mich das gemacht hat.
Ich könnte noch so viel darüber schreiben, wie sehr ich all diese grandiosen Charaktere wie Patrick, Marie-Elizabeth oder auch Bob liebe & was ich an ihnen so toll finde, aber allein der Versuch, all diese Gefühle, die Perks in einem auslöst beschreiben zu wollen, würde dazu führen, dass dieser Text wahrscheinlich nie aufhört.
Der Film steht dem Buch um nichts nach & umgekehrt ist es genauso. Es ist wirklich ein kleines Wunder, wie gut Emma Watson, Logan Lerman, Ezra Miller und all die anderen aus dem Cast zusammenpassen, das lässt die Geschichte so echt wirken. & ohne diese SchauspielerInnen, wäre der Film längst nicht so großartig geworden, wie er ist.
Als die Vorführung dann fertig war, saßen wir alle heulend im Kinosaal. Ich war komplett unvorbereitet auf so einen exzellenten (ja, mir gehen langsam die Adjektive, die Perks annähernd gerecht werden könne, aus) Film gewesen & das erste, was ich getan habe, als wieder einigermaßen im Real Life angekommen, war, mir das Buch (auf Englisch) auszuleihen & zu lesen. & es war so wundervoll. (aber dazu wann anders mehr)
Damals hatte ich noch Twitter (& hieß dort auch irgendwann perksfection), was das fangirlen natürlich ungemein förderte & all diese wundervollen Bilder & Zitate haben mich total fasziniert.
Ich kann euch nur raten, kauft euch den Film, kauft euch das Buch & werdet Teil einer unglaublich epischen Geschichte!
(Der Text war jetzt mehr stream of consciousness-like & somit ziemlich ungeordnet, aber vielleicht ja trotzdem ein bisschen interessant:)
Samstag, 19. Oktober 2013
Freitag, 18. Oktober 2013
Wieso eigentlich?
Ich habe schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir einen Blog zu erstellen. Vor einigen Wochen dann wurde uns auf einem Seminar für SchülerzeitungsredakteurInnen nochmals dazu geraten, dies zu tun. Diese einfache, kostenlose, schnelle Art eigene Texte zu publizieren, die gab es früher noch nicht & die sollten wir unbedingt nutzen. Ich fand das alles einleuchtend, auch wenn es heute zugegebenermaßen vorallem die Langeweile war, die mich letztenendlich zu dem Schritt bewogen hat. Ich weiß zwar noch nicht, inwiefern ich das alles konsequent durchziehen werde, aber ich werde mein Bestes geben. Das war's dann eigentlich auch schon. :3
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